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Die Holzbildhauer-Arbeiten in der Petruskirche

Den Altar überragt ein großes Kreuz, unter dem sich rechts und links je drei Menschengruppen mit symbolischer und geschichtlicher Bedeutung einreihen.

Von den Figurengruppen, die vom Betrachter aus links unter dem Kreuz stehen, soll die mittlere an die Ewigkeit erinnern. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind durch das Lebensband verbunden. Die Gegenwart schaut in die Gemeinde, die Vergangenheit blickt nach rechts und die Zukunft nach links, also zum Kreuz. Diese Figurengruppe wird links außen durch Fischer eingerahmt, die ein gefülltes Netz einholen, und rechts durch Seeleute mit Steuerrad und Riemen, Symbolen der Seefahrt.

Die mittlere Gruppe rechts unter dem Kreuz verkörpert die vier Elemente. Das Feuer wird durch eine erhobene Fackel dargestellt. Das Wasser wird von einer Frau mit Krug gehalten. Fliegende Haare einer anderen weiblichen Figur symbolisieren die Luft. Die Erde schenkt uns Ähren, die als Garbe im Arm einer weiteren Frau liegen. Diese Gruppe wird umrahmt von Soldaten mit Fahne und Schwert an der dem Kreuz zugewandten Seite, an der Außenseite von Bäuerin und Bauer mit dem Saattuch.

Hinter den sechs Figurengruppen stehen Gottes Engel, die als seine Boten den Menschen seinen Schutz verkündigen; denn der am Kreuz gestorbene Christus, der Herr über die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde sowie über Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft und Ewigkeit ist, ist auch der Herr über die Menschen, die in dieser Kirche einkehren und die vom Künstler durch ihre verschiedenen Berufe veranschaulicht wurden.

Die Taufgruppe zeigt Eltern, die ihr Kind zur Taufe bringen, und eine Patin mit Ähren im Arm.

Holzbildhauer Otto Flath schuf all diese Werke aus Lindenholz.