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Gottesdienst zum Gedenktag der Reformation am 31. Oktober 2014 in der Petruskirche Kiel – Wik (Philipper 2,12 – 13)

Liebe Gemeinde,

heute am Reformationstag denken wir an jenen 31. Oktober des Jahres 1517, als ein junger, eigentlich völlig unbedeutender Mönch, gerade zum Professor an dertheologischen Fakultät im kleinen Wittenberg ernannt, am Vorabend des Allerheiligenfestes seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche angeschlagen hatte, damit alle, die am nächsten Tag in die Kirche kämen, seine Einladung zu einer Disputation, einem theologischen Streitgespräch, über die Lage und die Verkündigung der Kirche vorfänden.

Dr. Martin Luther ging es um eine grundsätzliche innere wir äußere Erneuerung seinerKirche, um eine neue grundlegende Hinwendung zum alten Evangelium, zu dem Herrn Jesus Christus, von dem allein jegliche Erneuerung von Kirche und Glauben, so seine feste Meinung, kommen kann. Es ging ihm um die für ihn hochgradig existentielle Frage: „Wie finde ich einen gnädigen Gott? Wie kann ich vor Ihm bestehen, wenn es um Sein oder Nichtsein geht?“ Er hat zutiefst darum gerungen, bis er für sich im Wort Gottes die Antwort fand, die, wie er selbst sagte, ihm so wesentlich war, dass er jetzt wie durch die Pforten des Paradieses gehen konnte. Und natürlich, liebe Gemeinde, steht für uns als evangelische Christen heute Abend die Frage im Raum, welche Relevanz, ja Lebenskraft die Erkenntnis von damals in unserem Leben heute noch entfalten kann. Lassen wir uns doch einmal herausfordern, ja vielleicht sogar provozieren, durch 2 Verse aus dem Brief des Apostels Paulus an seine Gemeinde in der Handelsmetropole Philippi, die uns als Predigttext für den heutigen Abend am Reformationstag gegeben sind: Lassen Sie uns des Erbes der Reformation gedenken und auf das Wort Gottes hören.

Philipper 2,12-13: „Schaffet, dass ihr selig werdet mit Furcht und Zittern, denn Gott ist es, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen nach seinem Wohlgefallen“. Unglaublich, liebe Gemeinde , welch ein Thema in einer Zeit, als alles andere lebensrelevante Fragen zu sein scheinen, aber bitte doch nicht das Ringen ums Seligwerden, ums ewige Heil. Wie narzisstisch, wo doch weit weniger als die Hälfte aller Bundesbürger überhaupt noch an ein Leben nach dem Tode glaubt. Geht es also in der Tat nur noch um das berüchtigte Schattenboxen der ewig Gestrigen? Rettung - Furcht - Zittern, nein: bangemachen ist nicht erlaubt. Das ist Mittelalter, aber bitte nicht im 21. Jahrhundert. Wenn Gott heute noch, dann hat Er sich bitte nach unseren Vorstellungen auszurichten, und das heißt uns Gutes zu tun, ohne Wenn und Aber, immer nur Gutes. Längst hat es sich bei einer großen Mehrheit der Menschen in Gesellschaft und Kirche als alte Wahrheit „Gott ist Liebe“ in eine veräppelnde Karikatur vom sog. „lieben Gott“ gewandelt. Wenn Gott, dann, das wird zumindest erwartet, im Kontext einer Wohlfühlreligion die uns so ein frommes Schaumbad in dem ermöglicht, was uns unbedingt guttut. Nein, Gott sei´s gedankt, wir stehen nicht mehr am dunklen Abgrund von versklavender Sünde und drohendem Verlorengehen, wir doch nicht, wir wandeln als aufgeklärte Zeitgenossen in der Postmoderne nur noch auf sonnigen Auen, umhüllt von Gottes Segnenmüssen und umgeben von permanentem Schulterklopfen Gottes „Du bist gut, Du bist Spitze, Du bist geliebt!, Du…weiter so!“ Jawohl allein der gnädige Gott, wenn überhaupt, hat ganz vielleicht noch eine Chance, wenn er sich gut benimmt, funktioniert, so, wie wir es von ihm doch schließlich erwarten. Den zornigen Gott, den Luther und auch Paulus noch vor Augen hatten, den Heiligen, den haben wir, wie wir meinen, doch völlig zu Recht längst aus den Augen verloren. Wer von uns wagte es dennoch im Blick auf Gott, wie der Apostel Paulus, Begriffe wie „Furcht und Zittern“ zu verwenden? Lieber Paulus: „Bangemachen zieht bei uns nicht mehr – ewiges Heil ist für uns ein Selbstgänger, basta. Schließlich sind wir doch alle getauft, oder?“ Uns bewegen existentiell heute völlig andere Fragen: Ist unser Geld noch sicher angesichts einer sich verschärfenden Wirtschaftslage in den EU-Staaten und einer äußert zweifelhaften Geldpolitik der Europäischen Zentralbank? Ist das Rentensystem im Blick auf die mit immer größerer Geschwindigkeit tickende demographische Zeitbombe noch lange zu halten? Werden wir das Abschmelzen der Polarkappen im Norden wie im Süden noch abbremsen können? Und wird der Wahnsinn des Terrors eines unmenschlichen Systems des IS immer weiter ums sich greifen? Und persönlich: Wie gehe ich mit meinen Zerrissenheiten, meinen Frustrationen, meiner Sinnleere, meinen Ängsten, meiner Einsamkeit um? Wie kann ich mein persönliches Glück über die Zeit retten? Alles selbstverständlich hoch relevante Fragen.

Und hier der Paulus mahnend, warnend, ihm erscheint das existentiell wichtig. Freunde, wer nicht mehr ermahnt, einen bedenklichen Weg zu korrigieren versucht, der hat kein Interesse am anderen mehr, der hat ihn innerlich schon längst abgeschrieben. Paulus aber ist es brennend wichtig, dass seine Mitchristen das Heil, die ewige Gemeinschaft mit seinem und ihrem auferstandenen Herrn erringen, für ihn ging es hier um Alles oder Nichts. So ist es, liebe Gemeinde und darum gibt es letztlich wesentlich auch dieses Gotteshaus, die Petruskirche, den Verein zur Erhaltung dieser Kirche , dass in ihr das einzigeine Evangelium verkündigt wird, die letzten und entscheidenden Menschheitsfragen, die Gottesfrage, die Sinnfrage, die Lebens- und die Zukunftsfrage verhandelt werden und zwar vor der letzten und allein entscheidenden Instanz.

Deshalb redet der Apostel mahnend, warnend von Furcht und Zittern, vom ewigem Leben, eben auch von der Möglichkeit des Verlorengehens, deshalb bricht mit 22 Jahren ein Martin Luther seine juristische Karriere gegen des Willen seines Vaters ab und tritt ins Erfurter Augustinerkloster ein, um für sich eine tragende Antwort auf die Gottesfrage zu finden, um die Sicherheit zu finden, in Zukunft auf ewig bei Gott sein zu können. Doch dabei muss er schnell feststellen:“ Nein, selbst das Kloster ist nicht der Weg! Ich schaffe es einfach nicht. Ich geh verloren!“- Freunde, wo werden solche Fragen selbst in der Kirche heute noch ansatzweise bewegt? Heißt mitgliederfreundlich solche Fragen an den Rand zu drängen? Wie finde ich einen gnädigen Gott? Wer schon einmal nächtelang in großer Sorge um ein geliebtes Leben war, so völlig hilflos dastehend, ganz und gar ohnmächtig, nicht wissend, wie sich die nächste Stunde entwickeln wird, der ahnt zumindest, was Furcht und Zittern heißen kann, da geht's wirklich ans Eingemachte. Aber im Blick auf die Ewigkeit? Für Paulus ist es die alles entscheidende Wahrheitsfrage: „Schaffet, dass ihr selig werdet mit Furcht und Zittern“. Nein, nein, diese Frage lässt sich nicht mit der Bemerkung: „Typisch Spätjudentum, 1. nachchristliches Jahrhundert“ abtun.

Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies scheinen die Fragen des modernen Menschen, der sich längst aus den tragenden Händen Gottes herausgewunden hat, nicht gerade kleiner geworden zu sein gegenüber denen in den Tagen eines Paulus oder auch Martin Luthers; den Frieden in sich, geschweige denn auf Erden, findet der Mensch nicht, sondern sieht sich vielmehr zunehmend als Ein-Weg-Produkt mit darauf folgendem Ex und Hopp. Das bleibende Glück, die tiefe Zufriedenheit rückt dabei wohl immer in größere Ferne, denken wir nur an die immer noch im Steigen begriffene Scheidungsrate und die absolut nicht weg zu diskutierende hohe Abtreibungsrate, und das in einem Wohlfahrtsstaat par excellence. Und was haben wir jungen Menschen an bleibenden Werten auch als Kirche anzubieten? Ich denke an Albert Camus, den großen französischen Existenzialisten, der nach langem Nachdenken in seinem berühmten Roman „Der Fall“ deutlich macht: „Ach, lieber Freund ohne Gott und Meister ist die Last der Tage fürchterlich. Man muss sich einen Meister suchen; denn Gott ist nicht mehr Mode“. Der Himmel ist leer und die Erde bietet eben nicht die letzte Erfüllung. Und wehe denen, die die von uns im Blick auf Klimawandel und Schuldenberg eingebrockte Suppe einmal auslöffeln müssen. Wir brauchen auch als Kirche Positionen, unbedingt.

Liebe Gemeinde, hören wir endlich auf zu meinen, ein Paulus hätte die weltbewegenden Fragen nicht gekannt. Er war ein Meister des Denkens, brillant und mit aller Konsequenz hatte er alle entscheidenden Fragen gestellt. Er war Kaisern und Philosophen allererster Klasse begegnet, aber er war eben auch in einer äußerst existenziellen Situation dem gekreuzigten und auferstandenen Christus begegnet, und er wusste, dass Gott ist und nur in ihm die letzten Lebensfragen einer tragfähigen Antwort zugeführt werden können.

Liebe Gemeinde, Gott ist und nur in ihm finden wir die Wahrheit, die auch für unser Leben die letztlich allein alles Entscheidende ist. In Ihm, nicht wie wir Ihn uns zurechtlegen, wie wir Ihn gerne hätten, sondern wie ER ist. Ihn brauchen wir auf Gedeih und Verderb, soll unser Leben sich nicht im Nichts verlieren. Nur wenn Gott, und zwar der heilige und allmächtige Gott, der Unnahbare und von uns zu keinem Zeitpunkt Verfügbare, sich uns zuwendet, finden wir den archimedischen Punkt, von dem aus alle Dinge, die ganze Welt und mein ganz persönliches Leben alleine zu verstehen sind, den Punkt, wo der Einzelne zu seinem Ursprungs- und Zielpunkt zurück findet und letztlich erst dadurch den Anderen verantwortlich in den Blick nehmen kann. Gott ist die Quelle allen Seins, letzte Wahrheit für mein und aller Leben. Wer Gott verloren hat, der verliert über kurz oder lang den Sinn seines Lebens und damit sich selbst, und zwar viel schneller als ihm das lieb sein mag. Deshalb : „Schaffet, dass ihr selig werdet mit Furcht und Zittern“. Hört endlich auf zu meinen, dass ihr im „Immer- Strebend- sich- Bemühen“, im 'Üb immer Treu und Redlichkeit' euch den Himmel, Gottes Gnade und Barmherzigkeit erkaufen könnt. Aber nehmt Gott neu in den Blick- die Gottesfrage ist keine 'so nebenbei auch noch', sondern die Lebensfrage schlechthin. Um diese Frage nach dem gnädigen Gott für sich zu klären, hat ein Martin Luther alles investiert, mit ganzer Leidenschaft und Hingabe. „Schaffet, dass ihr selig werdet mit Furcht und Zittern“. Luther wusste, was das heißt. Er sagte: „Wahr ist, ein frommer Mönch bin ich gewesen und habe mich so streng an alles gehalten, dass ich sagen darf: „Ist je ein Mönch in den Himmel gekommen durch Möncherei, so wollte ich hineinkommen“. Doch dann musste er erkennen, dass selbst mit allem Schaffen mit Furcht und Zittern, mit allem Einsatz für den Mitmenschen, allen humanen Aktionen und Werken der gelebten Nächstenliebe, so hoch sie auch immer einzuschätzen sind, mit allem Einhalten von moralischen Werten und religiös besten Vorsätzen, ja mit Spenden und Fasten, sogar mit Gebet, Bibel lesen und Gottesdienstbesuch vor Gott kein einziger Blumentopf zu gewinnen ist. Ohne Glauben sind alle guten Werke tot, oder wie Luther es noch drastischer erkennen musste: „Jedes gute Werk ist Sünde, wenn es nicht aus dem Vertrauen auf Jesus Christus kommt, sondern aus dem eigenen Willen, der nach Ehre und Verdienst sucht“. So wenig der Turmbau von Babel den himmlischen Thron erreicht hat, so wenig vermögen selbst unsere gelungensten Anstrengungen uns die Himmeltore zu öffnen. Hören wir endlich auf, mit allen Heiden den Weg von unten nach oben zu gehen, hören wir auf, die Trommel der Selbsterlösungsmaschinerie zu rühren. „Denn Gott ist´s, der in uns wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.“ Wir brauchen Christus; ER allein ist es, in dem und durch den Gott alles getan hat, was zu unserem Heil nötig ist. Mit unseren Anstrengungen können wir nichts hinzutun. Erlösung kommt allein von ihm, niemals durch uns. „Mit unserer Macht ist nichts getan“.

An einer gefährdeten Stelle bei der Sundy- Bay in Kanada, wo schon viele Menschen ertrunken waren, wachte nun 'Great Jack', ein großer starker Mann, um Gefährdeten das Leben zu retten. Eines Tages wurden wieder Hilferufe laut. In den schäumenden Wogen sah man einen verzweifelt und wild um sich schlagenden Mann. Er verschwand in den Wellen, tauchte auf, versank wieder und kämpfte um sein Leben. 'Great Jack' stand am Ufer und rührte sich nicht: „Warum springt er nicht hinein und rettet ihn?“ fragten entsetzt die Leute, die herbei geeilt waren. Zum 3. Mal tauchte der Mann auf, völlig erschöpft. Er hatte aufgehört zu kämpfen. Nun und zwar sofort sprang wiederum 'Great Jack' in die Wellen und brachte den Ertrinkenden in Sicherheit. 'Great Jack' wusste, wie ein Ertrinkender gerettet werden muss. Er muss aufgehört haben, sich selbst retten zu wollen.

Erst, als Luther erkannte, dass „allein Gott es ist, der das Wollen und Vollbringen“ schenkt, dass er sich nur an Jesus, den Christus, zu hängen brauchte, der alles für ihn getan hat, ist er ins Licht der Sonne gesprungen. Als er begriff, dass Gott die entscheidende Kugel schiebt, da wusste er, dass nicht er den Karren allein aus dem Dreck zu schieben bräuchte, im Gegenteil. Nein, da hat er nicht etwa seine Hände in den Schoß gelegt, im Gegenteil. Er hat viel, enorm viel gearbeitet und erst so richtig losgelegt. Mit Predigen, Schreiben, mit Bekennen und Lehren, Verhandeln und Übersetzen, aber er hat sich eben nicht eingebildet, dass davon sein Heil abhängig wäre, sondern aus Dankbarkeit und Liebe: Gott vergibt nicht Pluspunkte nach Können, Wissen und Haben, sondern er vergibt vielmehr unsere Minuspunkte nach seiner Liebe und Gnade um Christi Willen. Er, Jesus, ist der allein entscheidende Pluspunkt in unserem Leben. Auf den kommt alles an. Solus Christus! Ohne IHN sind wir nichts!

Auch wir, liebe Gemeinde, können uns nicht selbst erlösen. So wie 'Great Jack' mit der Rettung des Ertrinkenden wartete, bis dieser zu kämpfen aufgehört hatte, so wartet unser Gott auf den Augenblick, wo wir einerseits die Notwendigkeit unserer Rettung und andererseits unsere eigene Ohnmacht erkennen. Neues und bleibendes Leben kann uns nur durch Christus geschenkt werden. Und ER möchte nichts lieber tun als dies. Soll mein Leben nicht in einer letzten Verlorenheit enden, muss ich Gott an und in mein Leben heran- bzw. hineinlassen. Wer mit Furcht und Zittern vor Gott tritt, zeigt nichts mehr vor an eigenen Werken, er erwartet alles von Christus: „Das ist mein Schmuck- und Ehrenkleid“, so heißt es in unserem Gesangbuch, „damit will ich vor Gott bestehn, wenn ich zum Himmel werd eingehn.“ Nur, wo von Gott alles erwartet wird, da ist Leben und Zukunft zu finden. Wo Gott alles schafft, das Wollen und Vollbringen, da darf ich aufhören mit dem Krampf des Selbermachens und der Selbstbeobachtung. Weg mit dem: „Mit Gottes Hilfe“, es heißt: „in Gottes Kraft!“. Sola Gratia, solus Christus! Er hat das gute Werk angefangen. Er wirds auch vollenden. Seine Ehre hat er dafür verpfändet. „Die Sach ist dein, Herr Jesus Christ.“

Gott, liebe Gemeinde, ist kein alter, lieber Opa mit Bart. Er ist heilig! Dass ER uns in seiner Heiligkeit dennoch liebt, bleibt ein Rätsel seiner Barmherzigkeit. Dass wir die Ewigkeit in seiner Gegenwart gewinnen, ist wiederum Sein Werk. Aber Sein Werk will unseren Gehorsam.

Es ist wie auf jenem Friedhof der Herrnhuter Brüdergemeinde in Nord Schleswig. Auf der großen schmiedeeisernen Pforte, die zum Friedhof führt, steht in klaren Lettern: „Schaffet, dass ihr selig werdet mit Furcht und Zittern.“ Und wer dann hindurch gegangen ist, sozusagen ans Ziel gekommen, der stellt mit Erstaunen fest, dass es wahr ist, was auf der Rückseite der Pforte in ebenso großen Lettern geschrieben steht: „denn Gott ist es, der es schafft, das Wollen und das Vollbringen.“ Was uns auf den 1.Blick ein Paradox zu sein scheint, wird dort zu einer Einheit und wir werden es, wenn wir nur wollen, in letzter Klarheit erfassen, was wir jetzt nur schattenhaft erahnen: Dass letztlich Gottes Energie Quelle und Motor all unserer Energie ist. Und wir werden, wie der große Kirchenvater Augustin es sagt: „Stille sein und schauen, schauen und lieben, lieben und loben, an jenem Ende ohne Ende.“ Dann sind wir am Ziel.

Sehen Sie, liebe Gemeinde, und damit wir dieses letztlich für jedes Menschenleben entscheidende Ziel finden, dafür wurde auch dieses Gotteshaus gebaut, damit die Wahrheit des Evangeliums von hier gepredigt werde, wie vor hundert Jahren, so auch in Zukunft. Deshalb der Verein zum Erhalt der Petrus-Kirche und für uns der Wunsch, dass viele, sehr viele hier in dieser Kirche von der Wahrheit des Evangeliums erreicht werden: Gott führe uns durch die Zeiten, aber vor allem aber führe er uns zu sich.

Amen!